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Dösen Nachdem ich heute Morgen meinen Beitrag hochgeladen hatte, lag ich noch drei Stunden regungslos und mit geschlossenen Augen auf meinem Bett und genoss es, dass ich weder Rücken- noch Kopfschmerzen hatte. Dieser Zustand herrschte in letzter Zeit nämlich ziemlich selten. Netterweise hatte die Schwester die anderen Mitarbeiter von der Küche und dem Putzdienst darum gebeten, mich erstmal nicht zu stören.  Puke Attack Gegen 11 „weckte“ sie mich aber schließlich, weil es an der Zeit war, mich wieder an das System anzuschließen und ich vorher noch duschen wollte. Da ich nicht gefrühstückt hatte, lagen die Vormittagstabletten…

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+1 +2 +3 Dürf­ti­ges Update

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+3 Man man man, Nele! Mein letzter Beitrag ist nun schon ein paar Tage her und war zugegebene Weise ziemlich deprimierend. Meinen psychischen Tiefpunkt erreichte ich am Tag +1 nach der Stammzelltransplantation. Körperlich fühlte ich mich wie vom Bus überfahren, konnte aber auch nicht schlafen. Sobald ich mit meinen Gedanken allein war, kreisten sie einzig und allein um die schlimmen Entzündungen, Infektionen, und Abstoßungsreaktionen, die mir alle widerfahren KÖNNTEN. Nachdem ich mich mit dem jungen Stationsarzt unterhalten hatte und auch er noch einmal bestätigt hatte, dass alle erdenklichen Reaktionen möglich sind (inklusive Tod), saß ich allein…

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Tag 0 – Stammzelltransplantation

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Wenn man hört, dass jemand schwer krank ist und eine Transplantation benötigt, scheint dieser Tag, an dem die Person das Transplantat erhält, der rettende Tag zu sein, von dem an alles besser wird und nur noch bergauf geht. Aber so ist das leider nicht. Erstmal wird es scheiße, verdammt scheiße.  In dieser letzten Nacht vor der Transplantation hab ich kaum ein Auge zu bekommen. Meine Gedanken kreisten ununterbrochen um all die schlimmen Dinge, die mit mir in den nächsten Wochen mit den neuen Stammzellen passieren können und werden. Mir war total übel und als ich mich…

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Heute ist wieder Dienstag. Vor einer Woche bin ich ins Krankenhaus gekommen, eine Woche davor gab man mir die Terminbestätigung für die Transplantation: 3.2.2021. Das ist morgen! Natürlich freue ich mich, diesen Schritt endlich hinter mich bringen zu können, aber momentan weiß ich gefühlsmäßig nicht wohin mit mir. Die letzten beiden Nächte lag ich ständig wach und versuchte, nicht an all die Dinge zu denken, die im schlimmsten Fall passieren könnten. Die letzten Tage mit Hochdosischemotherapie und ATG waren anstrengend und kräftezehrend. Aber zum Glück habe ich sie ohne größere Nebenwirkungen überstanden.  Die harte Phase Ich…

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Den größten Teil des gestrigen Tages habe ich voll verpennt. Die Blutkonserven, von denen ich zuletzt geschrieben hatte, bekam ich bereits in der Nacht zu vorgestern. Wahrscheinlich, weil ich von dem ATG so erschöpft war. Irgendwie sah es ein bisschen gespenstisch aus, als die Ärztin mit den beiden Blutbeuteln vor meinem Bett stand. Ich sehe gerade, dass die leeren Beutel noch immer in meinem Zimmer hängen, zwar nicht mehr neben meinem Bett, aber neben meiner Jacke am Garderobenhaken. Komisch, wieso nimmt die keiner mit? Tabletten Ich merke, dass es mir heute schwer fällt, meine Gedanken zu…

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-4 Müde. Ein­fach nur müde.

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Heute ist Tag -4, was bedeutet, dass ich noch vier Tage bis zur Transplantation vor mir habe. Da ich gestern so früh eingeschlafen bin, war ich heute Morgen ein bisschen wacher. Zunächst wurde ich wieder komplett durchgecheckt, ging duschen und bezog anschließend mein Bett. Endlich durfte ich zumindest meine Hände und mein Gesicht wieder eincremen, da ich nun mit der Thiotepa-Chemo durch war. Noch bevor das Frühstück kam, wurde ich erneut an die Leine gelegt. Das neue Chemomedikament heißt Busulfan und benötigt 3 Stunden, bis es vollständig in meinem Körper angekommen ist. Da es Krampfanfälle auslösen…

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-5 Thio­te­pa

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Die Nacht war viel zu kurz.  Aber immerhin wurde ich nett geweckt. Zwischen 3 und 6Uhr steht jeden Morgen die erste Kontrolle an: Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Fieber und Gewicht. Außerdem wird mir morgens immer Blut über den ZVK abgenommen. Der Pfleger bereitete zudem alles für die heutige Chemo vor und schloss mich wieder an meine Leine an. Visite und Haferbrei Nachdem ich noch mal eingedöst war,  wurde mein Frühstück ins Zimmer gebracht. Es gab Haferbrei und ein Hipp-Gläschen mir Apfel- und Birnenmus. Außerdem kam ein Arzt und ließ die Chemo starten. Davon habe ich aber überhaupt nichts gemerkt.…

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-6 Ers­te Chemotherapie

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Vorbereitungen Heute begann meine Chemotherapie mit dem Medikament Thiotepa. Zusätzlich bekam ich davor und danach noch andere Tabletten und eine Infusion, unter anderem gegen Übelkeit, sowie ein vorbeugendes Antibiotikum. Irgendwie hatte ich mir den Ablauf der Chemo viel dramatischer, bzw. irgendwie „wichtiger“ vorgestellt. Tatsächlich wurde ich heute aber sehr freundlich (noch im Dunkeln) geweckt. Die Schwester nahm mir Blut über den Katheter ab, wovon ich gar nichts mitbekam (Yeah, ZVK!). Dann wurden Fieber, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Puls und mein Gewicht gemessen. Meine Körpertemperatur betrug 35,3°C, ich war also weit entfernt von Fieber. Währenddessen ging die Sonne an…

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-7 Tag 2

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Der heutige Tag war ziemlich anstrengend und eigentlich will ich jetzt sofort schlafen, aber vorher möchte ich euch kurz auf den neusten Stand bringen und eine kleine Tageszusammenfassung schreiben: Geweckt wurde ich viel zu früh von einem Arzt, der mich richtig fies in den Arm stach und danach eine (gefühlte) Ewigkeit schmerzhaft nach meinem Blut suchte. In dem Moment freute ich mich auf den ZVK, der jede weitere Blutabnahme völlig schmerz- und stressfrei gestalten würde. Nachdem der Arzt mein Zimmer mit meinem Blut verlassen hatte, konnte ich noch etwa eine halbe Stunde schlafen, bevor mich die…

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ZVK

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Heute Vormittag wurde bei mir der zentralvenöse Katheter (ZVK) gelegt. Ein ZVK ist ein Schlauch mit mehreren Enden, der in ein größeres Blutgefäß gelegt wird und vor dem Eingang zum rechten Teil des Herzens endet. Da die Halsvene oberflächlich liegt und mit der Nadel leicht zu treffen ist, wird der ZVK meist hier gelegt. Dafür kamen ein Arzt und sein Assistent mit einem Ultraschallgerät und ganz viel medizinischem Material in mein Zimmer. Ich musste mich mit dem Kopf ans Fußende legen und ihn auf die Seite drehen. Während die weiteren Vorbereitungen getroffen wurden, guckte ich direkt…

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